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Wir über uns...
Die Ölberg-Kirche
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größeres, farbiges Foto und eine Luftaufnahme der Kirche zu sehen
Angenommen, Sie stehen in unserer kleinen Ölberg-Kirche. Vor Ihnen ein schmuckloser, reformatorisch schlichter Raum,
hinter Ihnen die Orgelempore. Wahrscheinlich werden Sie vor sich - am Ende des Raumes - statt eines Altars eine große
weiße Leinwand sehen, vielleicht ist dort etwas projiziert. Der Altar steht, wenn er gerade zu sehen ist, seitlich.
Das Deckengewölbe mit der Stahlkonstruktion an der Scheinwerfer hängen erinnert Sie eher an eine Fabrikhalle?
Der Parkettboden eher an eine Turnhalle? Dann lassen Sie sich durch die Bleiglasfenster überzeugen, daß Sie doch
in einer Kirche stehen, und sehen Sie erst einmal, wie das ganze wirkt, wenn Veranstaltungen in dem Raum sind.
Es sei denn, es ist Ihnen nicht kirchlich genug, wenn der Pfarrer sich während der Predigt - zu Demonstrationszwecken -
von einem Gottesdienstbesucher auf die rechte Wange schlagen läßt; wenn es zum Abendmahl aus Rücksicht
auf eventuell anwesende Alkoholiker Traubensaft statt Wein gibt; wenn Kinderwagen herumstehen und kleine Kinder auf dem
Boden sitzen; wenn der Organist wieder einmal viel lieber Gongs und anderes Schlagzeug benutzt, anstatt sich mit der Orgel zu
begnügen (vielleicht spielt er auf dem Flügel auch gerade ein Werk von Satie); wenn ...
Nein, wir sind nicht immer so. In der Osternacht kann man uns auch ganz liturgisch erleben und
zu Konzerten wird die Kirche plötzlich zum kleinen aber feinen Konzertsaal.
Wir versuchen eben mit den Menschen, die kommen, zusammen zu feiern, auf verschiedenste Arten.
Doch es ist wirklich am Besten, Sie sehen sich die Sache selbst einmal an.
Wann? Sehen Sie doch einfach im Kalender nach.
Bis bald!
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