Der Ölbergchor

Der Ölbergchor fand sich als Kirchenchor der Kreuzberger Ölberg-Gemeinde im Jahr 1989 zur ersten Probe zusammen.
Aus einer kleinen Gruppe musikinteressierter Laien entwickelte sich unter der Leitung von Ingo Schulz im Laufe von 20 Jahren eine Gruppe von ca. 55 jungen Menschen, die gemeinsam große Werke der Chorliteratur erarbeiten.
Inzwischen sind wir ungefähr 80 Menschen von 18 bis Mitte 60 - mit einem immer noch jungen Durchschnittsalter -, die sich neben den großen oratorischen Werken auch gerne der a-cappella-Literatur aller Epochen widmen.
Wir proben normalerweise im akustisch angenehmen Kirchenraum der Ölberg-Kirche in Berlin-Kreuzberg; wegen Bauarbeiten dort weichen wir bis Sommer 2014 in die Emmaus-Kirche aus. Parallel zu unseren Proben findet bei erfahrenen Stimmbildnern Unterricht in kleinen Gruppen statt.
Pro Jahr erarbeiten wir meist zwei Konzertprogramme; zusätzlich singen wir vier bis sechs Mal im Jahr in den Gottesdiensten der Emmaus-Ölberg-Gemeinde.
Bei unseren Chorwochenenden sind oft die Familien der SängerInnen dabei, für Kinderbetreuung wird auch bei den Sonnabend-Proben und den Konzerten gesorgt.
Unser Programm ist weit gefächert und widmet sich immer wieder auch der Musik des 20. und 21. Jahrhunderts.
In einer Berliner Programmzeitschrift wurde der Chor vor einiger Zeit als "einer der besten Laienchöre Berlins" bezeichnet. Diese Angabe können wir hier weder bestätigen noch dementieren...

 

Unsere letzten Projekte waren u.a.:

  • "Petite messe solennelle" von G. Rossini (11/1996)
  • "Carmina Burana" von Carl Orff (2/1997)
  • "König David" von Arthur Honegger (6/1997)
  • "Der Totentanz" von Hugo Distler (11/1997)
  • "Johannes-Passion" von Johann Sebastian Bach (3/1998)
  • "misa sine nomine" von Leon Schidlowsky (9/1998)
  • "Magnificat"-Konzert mit Werken von Schütz und Bach (12/1998)
  • Passions-Konzert mit Werken von Zelenka und Zacher (3/1999)
  • "In Paradisum" - Requiem von M. Duruflé (11/1999)
  • Uraufführung: "Greise sind die Sterne geworden - eine moderne Passion" von Leon Schidlowsky (3/2000)
  • Ein Rundfunkgottesdienst mit Werken von Mendelssohn, Nystedt, Duruflé und Ives
  • Weihnachtsoratorium (1-3) von J. S. Bach am 25. und 26.12.2000
  • "Gethsemane" von Tilo Medek (3/2001)
  • Bach-Kantate (Nr. 79, "Gott, der Herr, ist Sonn und Schild") im Gottesdienst am 15. Juli 2001
  • Wiederholung des Requiems von M. Duruflé am 17. November 2001
  • G. F. Händel: "Messiah" am 7. und 8.12.2002
  • W. A. Mozart: "Requiem" am 30.5. und 15.11.2003
  • Ein Weihnachtskonzert für Chor, Orgel und Soli mit Werken von Dvorák, Saint-Saëns, Poos und Karg-Elert am 19.12.2003
  • Markus Passion von J. S. Bach in der Vervollständigung von Joh. H. E. Koch am 2.4 und 3.4.2004
  • "Messa di Gloria" und "Requiem" von G. Puccini, sowie Ausschnitte aus Verdis "Requiem" am 19. und 20.11.2004
  • Ein Passionskonzert am 18. und 19.3.2005 mit Werken von Bach (Actus tragicus), Koch (Psalmrequiem) und Akpinar (Johann Dede).
  • J. S. Bach: "Jesu, meine Freude", J. Rutter: "Requiem" am 18. und 19.11.2005
  • "African Sanctus" von D. Fanshawe am 19. und 20.5.2006
  • L. Schidlowsky: Deutschland, ein Wintermärchen (UA) am 17.9.2006
  • Auszüge aus Bachs h-Moll-Messe und die Uraufführung der "Bergrede" von Joh. H.E. Koch im Dezember 2006
  • Auszüge aus Bachs h-Moll-Messe und die Uraufführung von "Grablegung und Auferstehung" von Ingo Schulz im April 2007
  • Bachs komplette h-Moll-Messe im Dezember 2007
  • Passionskonzert mit Werken von Victoria, Lasso, Purcell und der Uraufführung von "Der andere Plan - eine Passion nach Paul Gerhardt, dem Evangelisten Lukas und Andreas Eschbach" von Ingo Schulz
  • "Launige Lieder am Lausitzer Platz" - ein a-cappella-Konzert mit weltlicher Chormusik aus dem 16. bis 21. Jahrhundert im Juni 2008
  • Messe - Werke aus dem 16. bis 21. Jahrhundert für Chor, Blechbläser, Orgel und Pauken von Purcell, Britten, Victoria, Schulz, Dowland, Miškinis und Buchenberg
  • Passionskonzert mit Werken von Rihm, Schütz, Duparc, Brahms und Schulz
  • Ein Konzert mit Uraufführungen von Polina Medyulyanova (Usbekistan) und Ingo Schulz zum "Hohelied der Liebe" im Mai2009
  • Franz Schubert, "Messe Es-Dur" und Gerardo Yañez "Jesu" (UA) im November 2009
  • "Der Großinquisitor - ein Abend mit Dostojewski, Bach, Brahms und Poulenc" im März 2010
  • "Ein deutsches Requiem" von Johannes Brahms (in einer neuen Fassung für Kammerorchetser von Ingo Schulz) im November 2010
  • Die Johannes-Passion von J. S. Bach in einer szenischen Realisation von Ingo Schulz am 8. und 9.4.2011
  • "Magnificat" von C. P. E. Bach und "Die Nacht [Licht]" (Uraufführung) im Dezember 2011.
  • Ein a-cappella-Konzert zum Thema "Schöpfung" mit Werken von Gallus, Schidlowsky, Schütz, Burkhard, Grau, Barbe, Schulz und Whitacre im Juni 2012.
  • J. S. Bach: Weihnachtsoratorium Teil I-III und V am 26.12.2012
  • "Auferstehn" - ein Osterkonzert mit Werken von F. Liszt und Ingo Schulz im April 2013
  • "Petite Messe solennelle" von G. Rossini mit Raum- und Lichtinszenierung sowie Ergänzung durch einen E-Bass
  • Requiem von Schnittke und die Markus-Passion von Keiser im April 2014
  • Ein Konzert gemeinsam mit der Berliner Cappella in derBerliner Philharmonie mit Werken von Sanri (UA) und Mozart


Für die weitere Zukunft ist unter anderem geplant:
Ein Passionskonzert mit Kyrie-Vertonungen im März 2015, die Carmina burana von C. Orff im Juni 2015 und ein Adventskonzert im Dezember 2015.


Der Ölbergchor nimmt gerne SängerInnen auf. Bei Sopran und Alt kann eine Wartezeit nötig sein.

Wer in Berlin lebt, und Lust hat gemeinsam mit uns zu musizieren, kann sich mit Ingo Schulz in Verbindung setzten. Entweder per eMail: ingo.schulz@emmaus.de oder telefonisch: 030/618 54 28. Unsere Proben sind donnerstags um 20.00 Uhr und einmal im Monat sonnabends von 14.00 Uhr bis 18.00 Uhr.

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Fotos © Alexander Riede